Artikel geschrieben 8 Februar 2010

Online, aber sicher

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2 Votes | Average: 5 out of 52 Votes | Average: 5 out of 52 Votes | Average: 5 out of 52 Votes | Average: 5 out of 52 Votes | Average: 5 out of 5 | 2 Kommentare | Artikel geschrieben von holger
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Lieber Leser,

Datenklau und -manipulation, Viren- und Phishing-Attacken – wer sich im Internet bewegt, ist Gefahren ausgesetzt, die nicht selten sehr unangenehme Folgen haben können. Das größte Sicherheitsleck im Internet ist jedoch häufig der Nutzer selbst, der zu leichtfertig mit sensiblen persönlichen Daten umgeht.

Anlässlich des morgigen internationalen ‚Safer Internet Day 2010‘ möchte ich noch einmal unterstreichen, wie wichtig es ist, wachsam und bedacht mit eigenen Daten im Web umzugehen. Im Folgenden findet Ihr ein paar Tipps, wie man sich vor Angriffen aus dem Netz schützen kann.

„Think before you post“ lautet das Motto des ‚Safer Internet Day 2010‘. Wer diese Regel beachtet, also immer vorher noch einmal überlegt, bevor man Inhalte ins Internet stellt, hat schon sehr viel für seine Internetsicherheit getan. Im heutigen, interaktiven Mitmach-Web gehört es fast schon zum guten Ton, seine Ansichten in Blogs, Kommentaren und per Twitter zu posten oder Fotos und andere persönliche Informationen in Social Networks zu veröffentlichen. Eine derartige Mitteilsamkeit im Internet ist sicher Geschmackssache, aber wenn es um persönliche Daten wie Passwörter, Zugangscodes oder Kreditkartennummern geht, ist sie schlicht eine grobe Fahrlässigkeit. Wer sich so sorglos im Netz verhält, mit dem haben Online-Betrüger ein leichtes Spiel. 

Betrügereien im Internet haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Eine gefährliche und weitverbreitete Gefahr sind gefälschte Lotterie- oder Phishing-E-Mails, mit denen Kriminelle immer häufiger versuchen,  Euch Eure persönlichen Zugangsdaten oder Kontoinformationen abzujagen. Als einer der größten E-Mail-Anbieter mit mehr als 300 Millionen Nutzern weltweit setzen wir uns kontinuierlich sehr intensiv mit dieser Problematik auseinander. Modernste Sicherheitsstandards und der Schutz von Euren persönlichen Daten haben bei allen Diensten von Yahoo! oberste Priorität, diese werden regelmäßig überprüft und optimiert.

Darüber hinaus könnt Ihr aber alle einen sehr wichtigen Beitrag für Eure persönliche Internetsicherheit leisten, indem Ihr einige grundlegende Sicherheitsempfehlungen beherzigt: 

  • Zugangsdaten unter Verschluss halten – Ein Passwort darf niemals herausgegeben werden. Yahoo! fragt nie nach dem Passwort – weder per E-Mail noch telefonisch. Wer eine solche Anfrage erhält, sollte davon ausgehen, dass es sich um Betrug handelt und auf keinen Fall darauf reagieren. Was für Zugangsdaten gilt, sollte man auch bei anderen sensiblen Daten wie Kreditkarteninformationen oder TANs für das Online-Banking beachten: Nie notieren oder per E-Mail verschicken!
  • Das richtige Passwort wählen: Ein Passwort sollte möglichst lang sein (mindestens 6 Zeichen) und am besten aus einer Kombination von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Vornamen und Geburtsdaten sollte man nicht als Passwort verwenden, eine gute Taktik ist dagegen, einen Spruch oder eine Zeile aus seinem Lieblingslied als Passwort zu verschlüsseln
  • Passwort-Wechsel Das beste Passwort wird zum Sicherheitsrisiko, wenn man es über Jahre verwendet. Passwörter sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Außerdem empfiehlt es sich, für verschiedene Webseiten und Portale unterschiedliche Passwörter einzusetzen.
  • Aktuelle Antiviren-Software Antiviren-Software kann nur dann optimalen Schutz bieten, wenn sie regelmäßig aktualisiert wird, denn täglich kursieren neue Viren, Würmer & Co. im Netz. Wenn es der genutzte Service anbietet, empfiehlt es sich, ein „automatisches Update“ einzustellen. Darüber hinaus sollte man auch Browser- oder Applikationen-Software, wie beispielsweise die des Messengers, immer aktuell halten.
  • Sicher suchen 1– Die Yahoo! Suche bietet einen sogenannten Familienfilter, der jugendgefährdende Inhalte aus der Suchergebnissen filtert. Natürlich kann kein Filter 100-prozentige Sicherheit garantieren – dieser reduziert Gefahren aber enorm.
  • Sicher suchen 2 – Yahoo! SearchScan, der auf der preisgekrönten Technologie von McAfee basiert, ermöglicht  eine kostenlose Sicherheitsprüfung innerhalb der Suchergebnisanzeige. Nutzer werden dabei durch rot markierte Hinweise vor potenziell riskanten, die Sicherheit des PCs gefährdenden Websites und Programmen gewarnt, wie beispielsweise vor Spyware, Dialern oder anderen schädlichen Softwareprogrammen.

Hier im Yahoo! Mail Blog wird das das Thema E-Mail-Sicherheit regelmäßig beleuchtet, also schaut doch einfach mal wieder vorbei.

Weitere hilfreiche Informationen rund um das Thema Sicherheit findet Ihr auf den Anti-Spam-Infoseiten unter http://de.antispam.yahoo.com/.

Grüße aus München,
Holger

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